| Anton Ortmüller war der Gastwirt, der 1933 für ein 32jähriges
Gastwirte-Jubiläum urkundlich geehrt wurde. Wahrscheinlich ist das
inoffizielle Bestehen noch einiges länger. Sein Sohn, Emmerich Ortmüller,
ist in den Wirren des 2. Weltkrieges gefallen. Emmerichs Gattin, Maria
Ortmüller, ehelichte 1956 Max Piescher. Seit 1957 betrieb Max Piescher
das Wirtshaus. Er war es, der 1969 mit der Zucht und Zubereitung von Forellen
begann. |
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Bis ca. 1980 wurden in der kleinen Gaststube fast
ausschließlich Stammgäste betreut, d.h. diese kamen hauptsächlich
zur Konsumation von Getränken und um ihren Zigarettenbedarf
zu decken. "Gäste aus der Stadt" kamen eigentlich
nur Sonntags. Wie bereits erwähnt besteht die Tradition der
Forellenzubereitung seit 1969. |
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1980 übernahm Elfriede Ortmüller die Leitung der Gastwirtschaft
und baute diese Tradition gemeinsam mit ihrem Gatten Josef weiter aus.
Es erfolgte ein Zubau bei der bestehenden Gaststube und eine Ausweitung
des Einzugsgebietes der Gäste.
Auch ein eigener Gastgarten wurde errichtet sowie die alte Laden-Kegelbahn
restauriert. 1996 übergaben die Ehegatten Elfriede und Josef Ortmüller
das Gasthaus an ihren Sohn Alfred, welcher sich eifrig um die Fortführung
und den weiteren Ausbau der bestehenden Tradition bemüht. |